B2Audit
Impressum, DSGVO und BFSG-Verstöße sind die häufigsten Abmahngründe für Websites.
über 20 Prüfungen in 6 Bereichen gegen Abmahnrisiken

Wie abmahn-anfällig ist Ihre Website?

Impressum, DSGVO, Cookie-Consent, BFSG-Barrierefreiheit — ein einziger fehlender Pflichthinweis kann eine Abmahnung auslösen. Prüfen Sie Ihre Website jetzt kostenlos auf die häufigsten Abmahnrisiken.

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Geben Sie Ihre Website-URL ein — wir prüfen Impressum, DSGVO, Cookie-Consent, BFSG und weitere Abmahnrisiken.

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Abmahnungen in Deutschland: die Zahlen

Tausende

Website-Abmahnungen jährlich in Deutschland

laut Schätzung IDO-Verband / DIHK, 2024

500–5.000 EUR

typische Kosten pro Abmahnung für KMU

Anwaltskosten + Unterlassungserklärung, laut Branchenschätzung

72 %

der abgemahnten Websites hatten vermeidbare Fehler

Impressum, DSGVO, Cookie — laut Branchenauswertung IDO, 2023

6 häufigste Abmahngründe für Websites

Diese Fehler kosten deutsche Unternehmen jährlich Millionen

Fehlerhaftes Impressum

Fehlendes oder unvollständiges Impressum ist der Klassiker. Fehlende Telefonnummer, falsche Rechtsform, Postfach statt Anschrift — jeder Fehler ist abmahnfähig. §5 DDG schreibt 12+ Pflichtangaben vor.

Typische Kosten: 500–2.000 EUR

DSGVO-Verstöße

Fehlende oder fehlerhafte Datenschutzerklärung, Google Analytics ohne Einwilligung, Cookie-Banner die vorausgewählt sind, fehlende Auftragsverarbeitungsverträge. Seit 2018 der größte Abmahngrund.

Typische Kosten: 1.000–5.000 EUR

BFSG-Barrierefreiheit

Websites müssen barrierefrei sein — das ist geltendes Recht. Fehlende Alternativtexte, unzureichende Kontraste, nicht tastatur-bedienbare Menüs — Abmahnvereine testen gezielt auf BFSG-Verstöße.

Typische Kosten: rechtliche Konsequenzen möglich

Fehlende SSL/HTTPS-Verschlüsselung

Websites mit Kontaktformularen oder Bestellprozessen müssen nach DSGVO verschlüsselt sein. Ohne SSL-Zertifikat drohen Abmahnungen und Bußgelder — und Google bestraft das Ranking.

Typische Kosten: 500–1.500 EUR

Fehlende AGB & Widerrufsbelehrung

Online-Shops ohne korrekte AGB, Widerrufsbelehrung oder Grundpreisangabe sind ein leichtes Ziel. Die Abmahnvereine prüfen systematisch tausende Shops pro Monat.

Typische Kosten: 1.000–3.000 EUR

Cookie-Consent-Verstöße

Cookie-Banner ohne echte Wahlmöglichkeit, vorausgewählte Checkboxen, Tracking vor Einwilligung, fehlende Ablehn-Option — die häufigsten DSGVO-Abmahngründe seit der Planet49-Entscheidung.

Typische Kosten: 500–2.500 EUR

Echte Abmahn-Fälle aus der Praxis

Diese Unternehmen hätten die Abmahnung mit einem Check vermeiden können

Online-Shop (NRW)ca. 2.800 EUR

Fehlende Grundpreisangabe + falsche Widerrufsbelehrung

Abgemahnt durch Wettbewerbsverein, Unterlassungserklärung + Anwaltskosten. Quelle: anonymisierter Fall auf Basis öffentlicher Gerichtsentscheidung.

Arztpraxis (Bayern)ca. 4.200 EUR

Google Analytics ohne Cookie-Consent + fehlende AV-Verträge

DSGVO-Beschwerde bei Datenschutzbehörde, Bußgeld + Anpassungskosten. Quelle: anonymisierter Fall auf Basis öffentlicher Behördenentscheidung.

Handwerker-Website (Hessen)ca. 1.200 EUR

Unvollständiges Impressum (fehlende Telefonnummer + Handwerksrolle)

Abmahnung durch Mitbewerber, Unterlassungserklärung. Quelle: anonymisierter Fall auf Basis öffentlicher Gerichtsentscheidung.

Fitness-Studio (Berlin)ca. 3.500 EUR

Cookie-Banner ohne Ablehn-Option + BFSG-Verstöße

Parallelabmahnung: DSGVO (Cookie) + BFSG (fehlende Barrierefreiheit). Quelle: anonymisierter Fall auf Basis öffentlicher Gerichtsentscheidung.

Anonymisierte Fälle auf Basis öffentlicher Gerichtsentscheidungen und Branchenberichte.

Was B2Audit beim Abmahn-Check prüft

6 Risiko-Bereiche mit über 20 Einzelprüfungen

Impressum & Pflichtangaben

Vollständigkeit nach §5 DDG, Erreichbarkeit (max. 2 Klicks), Pflichtangaben nach Branche (HWG, StBerG, BRAO), korrekte Rechtsform.

DSGVO & Datenschutz

Datenschutzerklärung, Cookie-Consent-Banner, Tracking-Einwilligung, Auftragsverarbeitung, Kontaktformular-Konformität, SSL-Pflicht.

BFSG-Barrierefreiheit

WCAG 2.1 AA: Kontraste, Alternativtexte, Tastaturnavigation, Screenreader-Kompatibilität, Fokus-Management, Formularbeschriftungen.

SSL & Verschlüsselung

Gültiges Zertifikat, HTTPS-Erzwingung, HSTS-Header, Mixed-Content-Prüfung, Formular-Sicherheit, TLS-Version.

Wettbewerbsrecht

Preisangabenverordnung, Grundpreise, Versandkosten-Transparenz, irreführende Angaben, fehlende Kennzeichnungspflichten.

Technische Grundlagen

Meta-Tags, Canonical-URLs, robots.txt, hreflang, strukturierte Daten, Ladezeit, mobile Optimierung.

Wer braucht den Abmahn-Check?

Jede gewerbliche Website kann abgemahnt werden

Online-Shops

AGB, Widerrufsbelehrung, Grundpreise, Versandkosten, Impressum — E-Commerce hat die meisten Pflichtangaben und die höchste Abmahnquote.

Arztpraxen & Therapeuten

Berufsbezeichnung, Kammerzugehörigkeit, Berufsordnung, HWG-Pflichtangaben — medizinische Websites unterliegen zusätzlichen Kennzeichnungspflichten.

Freiberufler & Berater

Steuerberater, Rechtsanwälte, Architekten — reglementierte Berufe müssen Kammer, Berufsbezeichnung und Berufsordnung im Impressum angeben.

Handwerker & Gewerbe

Handwerksrolle, Meisterpflicht, Gewerbeanmeldung — auch eine einfache Firmenpräsenz braucht ein vollständiges Impressum und DSGVO-konforme Formulare.

Dienstleister & Agenturen

Websites mit Kontaktformularen, Newsletter-Anmeldung oder Terminbuchung müssen DSGVO, Cookie-Consent und Barrierefreiheit erfüllen.

Vereine & Verbände

Auch nicht-gewerbliche Websites brauchen ein Impressum. Vereine sind besonders oft Ziel von Abmahnungen wegen fehlender DSGVO-Konformität.

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Häufig gestellte Fragen zu Website-Abmahnungen

Was sind die häufigsten Gründe für eine Website-Abmahnung?

Die häufigsten Abmahngründe sind: fehlendes oder fehlerhaftes Impressum (§5 DDG), DSGVO-Verstöße (fehlende Datenschutzerklärung, unzulässiges Tracking, fehlende Cookie-Einwilligung), fehlende Barrierefreiheit (BFSG), wettbewerbswidrige AGB und urheberrechtlich geschützte Bilder ohne Lizenz.

Was kostet eine Website-Abmahnung?

Eine einzelne Abmahnung kostet typischerweise 500 bis 5.000 EUR an Anwaltskosten und Unterlassungserklärung. Bei DSGVO-Verstößen können Datenschutzbehörden zusätzlich Bußgelder verhängen — für KMU bewegen sich diese erfahrungsgemäß im fünf- bis niedrigen sechsstelligen Bereich (Art. 83 DSGVO, abhängig von Schwere und Umsatz). Die Gesamtkosten inklusive Rechtsberatung, Anpassung und Reputationsschaden liegen für KMU oft bei 2.000 bis 10.000 EUR pro Vorfall.

Kann ich wegen fehlender Barrierefreiheit abgemahnt werden?

Ja. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) ist geltendes Recht. Unternehmen, die digitale Produkte oder Dienstleistungen anbieten, müssen ihre Websites nach WCAG 2.1 AA barrierefrei gestalten. Verstöße können von Wettbewerbern und Verbraucherverbänden abgemahnt werden. Bei Verstößen drohen rechtliche Konsequenzen.

Was muss im Impressum stehen?

Nach §5 DDG (ehemals TMG): vollständiger Name/Firma, Anschrift (kein Postfach), E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder alternatives Kontaktmittel, Handelsregister mit Registernummer, USt-IdNr., zuständige Aufsichtsbehörde (bei erlaubnispflichtigen Tätigkeiten) und Berufsbezeichnung/Kammer (bei reglementierten Berufen).

Wie schnell muss ich auf eine Abmahnung reagieren?

Die typische Frist beträgt 7 bis 14 Tage. Reagieren Sie nicht fristgerecht, kann eine einstweilige Verfügung beantragt werden — deutlich teurer. Wichtig: Unterschreiben Sie keine vorformulierte Unterlassungserklärung ohne anwaltliche Prüfung und beheben Sie den Verstoß sofort.

Deckt B2Audit alle Abmahnrisiken ab?

B2Audit prüft die häufigsten technischen und rechtlichen Abmahnrisiken: Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Consent, SSL, BFSG-Barrierefreiheit und Pflichtangaben. Nicht abgedeckt: Urheberrechtsverletzungen, irreführende Werbung und markenrechtliche Konflikte — dafür empfehlen wir anwaltliche Beratung. B2Audit ist eine Prüfung, keine Rechtsdienstleistung.

Was prüft der Abmahn-Check konkret?

über 20 Prüfungen in 6 Bereichen: Impressum-Vollständigkeit und Erreichbarkeit, Datenschutzerklärung und Cookie-Consent (DSGVO), SSL/HTTPS und Formularsicherheit, Barrierefreiheit (BFSG/WCAG 2.1), Pflichtangaben nach Branche und technische Grundlagen (Meta-Tags, Canonical-URLs).

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